Allgemeines zu Schneewittchen

Ein Heimatforscher fand es heraus: Schneewittchen hat ein historisches Vorbild aus dem Kellerwald!


Eckhard Sander, ein Forscher aus Borken hat herausgefunden, dass Prinzessin Margaretha, eine Kurhessen-Waldeckische Grafentochter, die Ursprungsperson für das Märchen Schneewittchen der Brüder Grimm gewesen sein könnte.  Sie war die Tochter des hessischen Grafen Philipp IV. von Wildungen, wurde 1533 geboren und nur 21 Jahre alt. Ihr Leben stand offensichtlich den Brüdern Grimm Pate für das Märchen. Ihr Bruder, Graf Samuel von Waldeck (1528-1570), dem sein Vater Schloss Altenwildungen (heute Schloss Friedrichstein) schenkte, gilt als Gründer von Bergfreiheit.

Über die Jahre verteilt, waren Schneewittchen und die sieben Zwerge bei vielen öffentlichen Veranstaltungen und begeisterten mit Funk- und Fernsehauftritten. Schauen Sie doch selber mal, wie aktiv die Bergfreiheiter sind.
Bilder zu den einzelnen Auftritten finden Sie in der
Aktivitäten.

 

Das Märchen:

Das bekannte Märchen der Brüder Grimm berichtet von einer Königin, die wünschte sich im verschneiten Winter ein Kind so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz.
Als sie eine Tochter gebar, bei deren Geburt sie starb, wurde diese deshalb Schneewittchen genannt.

Der König nahm sich eine neue Frau. Sie war schön, stolz und übermütig. Wenn sie vor ihren Spiegel trat, fragte sie: "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" Er antwortete regelmäßig: "Frau Königin, ihr seid die Schönste im ganzen Land."

Als Schneewittchen aber sieben Jahre alt war, antwortete er zum Entsetzen der Königin: "Frau Königen, ihr seid die Schönste hier, aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als ihr."

Die Königin beauftragte einen Jäger, das Mädchen im Wald zu töten und ihr zum Beweis Lunge und Leber mitzubringen. Der Jäger brachte es im Wald aber nicht fertig, das weinende schöne Kind umzubringen und ließ es laufen. Dafür erstach er einen Frischling, nahm Lunge und Leber heraus und brachte sie der neidischen Königin, die beides gekocht verspeiste.
Das arme Kind irrte allein durch den Wald, ohne daß ihm irgend ein Tier etwas zuleide tat. Am Abend gelangte es schließlich zu einem Häuschen mit einem für sieben Personen gedeckten Tisch und sieben Bettchen an der Wand, aber ohne einer Menschenseele darin. Alle Einrichtungsgegenstände waren besonders klein. Das Mädchen aß von jedem Teller ein wenig und legte sich müde in das siebte Bett. Als die kleinwüchsigen Hausbewohner von ihrer Arbeit im Bergwerk heimkehrten, wunderten sie sich zunächst über die teilweise geleerten Teller und fanden das Mädchen in dem siebten Bettchen. Sie waren von seiner Schönheit so angetan, daß sie es schlafen ließen. Am nächsten Morgen berichtete es den Zwergen von seinem Schicksal. So durfte es bleiben und den kleinen Männern den Haushalt machen.
Als die boshafte Königin wieder ihren Spiegel befragte, antwortete er wahrheitsgetreu, daß Schneewittchen hinter den Bergen bei den sieben Zwergen tausendmal schöner sei als sie. So erkannte sie den Betrug des Jägers. Ihr Neid war aber so groß, daß sie sich entschloß, sich als alte Krämerin zu verkleiden und die sieben Zwerge hinter den sieben Bergen aufzusuchen. Als sie vor der Tür von Schneewittchen stand, erkannte diese ihre Stiefmutter nicht und ließ sie eintreten. Als die vermeintliche Krämerin ihr Schnürriemen verkaufen und anlegen wollte, schnürte die Alte so geschwind und fest, daß Schneewittchen den Atem verlor und scheinbar erstickte. Im Glauben an ihren Tod eilte die böse Königin davon.

Als die sieben Zwerge zur Abendzeit nach Haus kamen, entdeckten sie das scheinbar tote Mädchen und schnitten die Riemen entzwei: Da fing es ein wenig zu atmen an und wurde nach und nach wieder lebendig.
Die Königin befragte im Schloß erleichtert erneut ihren Spiegel nach der Schönsten im ganzen Land. Als er ihr dasselbe antwortete wie beim letzten Mal, lief ihr alles Blut zum Herzen. Sie schmiedete einen neuen Plan: Mit Hilfe ihrer Hexenkünste fertigte sie einen giftigen Kamm und machte sich erneut, dieses Mal als altes Weib, auf den Weg in die Berge. Wieder fiel Schneewittchen auf das Schauspiel trotz aller Warnungen der Zwerge herein und ließ sich mit dem giftigen Kamm die Haare pflegen. Erneut sank sie wie tot zu Boden, wieder konnten die Zwerge sie abends retten.
Als die Königin in ihrem Gemach von ihrem neuerlichen Fehlversuch erfuhr, versuchte sie den Mord im dritten Anlauf als Bäuerin mit einem teilweise vergifteten Apfel. Sie überlistete Schneewittchens Mißtrauen dadurch, daß sie ihr den Apfel zur Hälfte schenkte und den ungiftigen Teil selber aß.
Der Mord gelang. Auch die Zwerge konnten abends nichts mehr ändern. Sie trauerten drei Tage. Da das Mädchen aber immer noch wie eine Lebende mit roten Wangen aussah, wollten sie es nicht in die Erde versenken und bauten ihr einen gläsernen Sarg. Den Sarg setzten sie auf den Berg hinten ihrem Häuschen, wo immer einer von ihnen Wache hielt. Sogar die Vögel des Waldes beweinten Schneewittchen.

Eines Tages kam ein Königssohn in den Wald und wollte bei den Zwergen nächtigen. Als er am Sarg Schneewittchens stand, war er von ihrer Schönheit so beeindruckt, daß er ohne die schöne Leiche an seiner Seite nicht mehr sein wollte. Es gelang ihm unter Ehrenschwüren, den Sarg mit der Toten von den Zwergen zu erhalten. Als die Königsdiener den Sarg forttrugen, stolperten sie über einen Strauch. Durch die Erschütterung fuhr der giftige Apfel dem toten Mädchen aus dem Hals. Und nicht lange da öffnete es seine Augen und den Sargdeckel, richtete sich auf und fragte verwundert: "Ach, Gott, wo bin ich?"
Der Königssohn berichtete ihr alles. Da war Schneewittchen ihm gut und ließ sich von ihm mit großer Pracht heiraten.
Auch die gottlose Stiefmutter wurde zu dem Fest eingeladen. Als sie sich vor ihrem Spiegel zurechtmachte und ihre Frage nach der schönsten Frau im Lande stellte, erfuhr sie vom Spiegel, daß die junge Königsbraut tausendmal schöner sei als sie. Da fluchte sie und ihr wurde Angst und Bange. Dennoch trieb sie ihre Neugier auf die Hochzeit. Als sie eintrat, erkannte sie Schneewittchen. Vor Angst und Schrecken konnte sie sich nicht regen. Man hatte für ihr Erscheinen bereits eine grausame Strafmaßnahme vorbereitet: Sie mußte in eiserne Pantoffeln treten, die vorher im Feuer glühend heiß gemacht worden waren, und damit so lange tanzen, bis sie tot zur Erde fiel.